Was musst du als Handwerker pro Stunde wirklich nehmen?
Berechne deinen echten Stundenverrechnungssatz in 60 Sekunden — inklusive Werkzeug, Versicherung, Krankheit und Urlaub. Sieh sofort, welcher Preis dich am Leben hält und welcher dich arm macht.
Deine Daten
Einkommen & Sozialversicherung
Betriebskosten (pro Jahr)
Produktive Zeit
Gewinn
Aufschlüsselung
Stundensatz automatisch in jedes Angebot
In Awerka trägst du diesen Wert einmal ein. Bei jedem Angebot, jeder Rechnung und jeder Zeit-Erfassung wird er automatisch angewendet — du musst nichts mehr manuell rechnen.
Awerka 14 Tage kostenlos testenSo funktioniert die Berechnung
Der größte Fehler vieler Selbstständiger: Sie rechnen ihr Wunsch-Gehalt durch die Anzahl der Arbeitsstunden im Jahr und denken, das wäre ihr Stundensatz. In Wahrheit fehlen dabei drei wesentliche Bausteine, die deinen Stundensatz nach oben treiben:
1. Vollkosten statt Brutto-Gehalt
Dein Brutto-Gehalt ist nur ein Teil dessen, was du wirklich kostest. Als Angestellter zahlt der Arbeitgeber zusätzlich rund 22 % auf dein Brutto für die Sozialversicherung. Als Selbstständiger zahlst du diese Beiträge entweder selber (Krankenversicherung, Altersvorsorge) oder du musst sie als Aufschlag im Stundensatz einkalkulieren.
2. Betriebskosten verteilen
Werkzeug, Versicherungen, KFZ, Büro, Software, Weiterbildung — all das musst du aus deinem Stundensatz finanzieren. Eine Berufshaftpflicht kostet 1.500 €/Jahr, ein Transporter 5.000 €/Jahr, Werkzeug-Abschreibung 3.000 €/Jahr. Zusammen schnell 10.000 bis 15.000 € Fixkosten, die auf deine produktiven Stunden umgelegt werden müssen.
3. Nur produktive Stunden zählen
Du arbeitest vielleicht 8 Stunden am Tag — aber davon sind nur 5 oder 6 verkaufbar. Anfahrtszeiten, Angebote schreiben, Materialbestellungen, Buchhaltung, Akquise und Telefon sind nicht abrechenbar. Dazu kommen Krankheit, Urlaub, Schulungstage und Feiertage. Wer das ehrlich kalkuliert, landet bei realistischen 1.000 bis 1.400 produktiven Stunden pro Jahr — statt der theoretischen 1.760.
4. Gewinn ist Pflicht, kein Luxus
Wer ohne Gewinn-Aufschlag kalkuliert, baut keine Rücklagen für Investitionen, neue Werkzeuge oder Auftragsflauten auf. 10 bis 20 % Aufschlag auf die Selbstkosten sind das Minimum — damit dein Betrieb wächst statt nur überlebt.