Was kostet ein Mitarbeiter wirklich?
Brutto-Gehalt täuscht. Krankheit, Urlaub, Arbeitgeber-Anteile und Arbeitsplatz machen aus 20 Euro Brutto schnell 40 Euro echte Kosten pro Stunde. Rechne es ehrlich nach.
Mitarbeiter-Daten
Gehalt
Arbeitszeit
Arbeitsplatz
Aufschlüsselung Vollkosten
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In Awerka legst du diesen Wert als internen Stundensatz pro Mitarbeiter ab. Bei jedem Projekt siehst du dann sofort: Was kostet es vs. was bringt es?
Awerka 14 Tage kostenlos testenWarum Brutto-Stundenlohn täuscht
Wer das Brutto-Monatsgehalt durch die Monatsstunden teilt, bekommt eine schöne, aber falsche Zahl. Die echte Stundenkosten-Rechnung muss vier Dinge dazurechnen:
1. AG-Anteile (rund +22 %)
Krankenversicherung, Rentenversicherung, Arbeitslosenversicherung, Pflegeversicherung und diverse Umlagen (U1 Krankenstand, U2 Mutterschutz, Insolvenzgeld). Diese Beiträge zahlst du als Arbeitgeber zusätzlich oben drauf — der Mitarbeiter sieht sie nicht auf seiner Gehaltsabrechnung, du als Chef aber jeden Monat auf der Lohnsteuer-Anmeldung.
2. Bezahlte Fehlzeiten
Urlaub, Krankheit, Feiertage und Schulungstage werden bezahlt, aber produktiv nichts verkauft. Bei 30 Tagen Urlaub, 12 Tagen Krankheit, 11 Feiertagen und 5 Schulungstagen kommst du auf 58 Fehl-Tage — das sind 22 % aller Arbeitstage. Bei 1.840 theoretischen Jahresstunden bleiben nur ~1.430 produktive Stunden übrig.
3. Arbeitsplatz-Kosten
Jeder Mitarbeiter braucht einen Arbeitsplatz: PC, Software, Werkzeug, Berufskleidung, anteilige Miete, Mobiltelefon, Berufshaftpflicht. Im Büro kommen leicht 1.500-2.500 € pro Jahr zusammen, im Handwerk eher 3.000-5.000 €.
4. Weiterbildung & Equipment
Schulungen, Zertifizierungen, neue Werkzeuge, externe Trainings. Wer hier spart, verliert mittelfristig den Anschluss — und Mitarbeiter, die sich nicht weiterentwickeln können, sind die ersten die kündigen.