Person arbeitet im Homeoffice
Steuern & Compliance

Homeoffice-Nachweise 2026: Was das Finanzamt jetzt verlangt

Verschärfte Kontrollen bei der Homeoffice-Pauschale: Welche Nachweise Arbeitnehmer und Arbeitgeber jetzt brauchen.

Die Homeoffice-Pauschale ist für viele Arbeitnehmer ein fester Bestandteil der Steuererklärung geworden. Doch ab dem Veranlagungszeitraum 2025 — also bei Steuererklärungen, die 2026 eingereicht werden — reagieren die Finanzämter deutlich kritischer auf pauschale Angaben. Ohne saubere Nachweise droht das Streichen der Homeoffice-Tage.

Was sich ab 2026 ändert

Die Schonfrist ist vorbei: Viele Finanzämter haben in den vergangenen Jahren Homeoffice-Angaben relativ unkritisch akzeptiert. Das ändert sich nun. Sachbearbeiter verlangen zunehmend detaillierte Zeitaufzeichnungen, nicht nur eine einfache Datumsliste.

Eine bloße Liste mit Datumsangaben gilt vielen Sachbearbeitern nicht mehr als ausreichender Nachweis für die Homeoffice-Pauschale.

Konkret bedeutet das: Wer Homeoffice-Tage steuerlich geltend machen möchte, muss belegen können, wann und wie lange von zu Hause gearbeitet wurde.

Die Homeoffice-Pauschale im Überblick

6 €
pro Homeoffice-Tag
210
Tage maximal anrechenbar
1.260 €
maximale Jahrespauschale

Die Homeoffice-Pauschale steht Arbeitnehmern und Selbstständigen zu, die überwiegend von zu Hause arbeiten. Entscheidend ist das sogenannte Überwiegenskriterium: Mehr als 50 Prozent der täglichen Arbeitszeit muss im Homeoffice stattfinden. Selbst kurze Bürobesuche — etwa zum Abholen von Akten oder für eine Besprechung — können dazu führen, dass der Tag nicht als Homeoffice-Tag zählt.

Welche Nachweise das Finanzamt akzeptiert

Um die Homeoffice-Pauschale sicher geltend zu machen, sollten Sie folgende Nachweise vorhalten:

  • Detaillierte Zeitaufzeichnungen: Tägliche Aufzeichnung von Arbeitsbeginn, -ende und Arbeitsort (Büro/Homeoffice). Eine digitale Zeiterfassung ist hier das zuverlässigste Mittel.
  • Arbeitgeberbescheinigung: Eine Bestätigung des Arbeitgebers über die Homeoffice-Vereinbarung ist empfehlenswert, aber nicht gesetzlich vorgeschrieben.
  • Kalender- oder Stundenzettel: Alternativ zu einer digitalen Lösung können handschriftliche Aufzeichnungen dienen — diese sind aber fehleranfällig und schwerer nachzuweisen.

Warum digitale Zeiterfassung die sicherste Lösung ist

Wer Homeoffice-Tage manuell in Excel oder einem Kalender führt, hat ein Problem: Die Aufzeichnungen sind nachträglich veränderbar und bieten keinen automatischen Nachweis über den Arbeitsort. Digitale Zeiterfassungssysteme lösen genau dieses Problem.

Mit Awerka können Mitarbeiter bei jedem Zeiteintrag per Toggle angeben, ob sie im Homeoffice gearbeitet haben. Die Vorteile:

Ein Klick pro Eintrag

Homeoffice-Flag direkt beim Stempeln oder manuellen Eintrag setzen. Kein extra Formular, keine Zusatzschritte.

Export für die Steuererklärung

Alle Homeoffice-Tage als CSV oder PDF exportieren — mit Datum, Uhrzeit und Dauer. Sofort bereit für den Steuerberater.

Revisionssicher

Zeitstempel und Änderungshistorie sind automatisch dokumentiert. Nachträgliche Manipulationen sind ausgeschlossen.

Mobil erfassen

Mit der Awerka-App auf iOS und Android können Mitarbeiter auch vom Homeoffice stempeln — inklusive Homeoffice-Kennzeichnung.

Checkliste: So dokumentieren Sie Homeoffice-Tage richtig

  1. Tägliche Erfassung: Halten Sie jeden Homeoffice-Tag zeitnah fest — nicht erst am Jahresende.
  2. Arbeitszeiten dokumentieren: Notieren Sie Beginn, Ende und Pausen, um das Überwiegenskriterium nachweisen zu können.
  3. Digitale Lösung nutzen: Verwenden Sie eine Zeiterfassungs-App wie Awerka, die Homeoffice-Tage automatisch markiert und exportiert.
  4. Arbeitgeberbescheinigung einholen: Lassen Sie sich eine schriftliche Bestätigung über die Homeoffice-Regelung ausstellen.
  5. Regelmäßig exportieren: Erstellen Sie quartalsweise Berichte, damit nichts verloren geht.

Fazit

Die verschärften Kontrollen der Finanzämter machen eine saubere Dokumentation der Homeoffice-Tage unverzichtbar. Wer weiterhin die Homeoffice-Pauschale von bis zu 1.260 Euro pro Jahr nutzen möchte, braucht belastbare Nachweise.

Digitale Zeiterfassungslösungen wie Awerka bieten hier den einfachsten und sichersten Weg: Homeoffice-Tage werden automatisch erfasst, dokumentiert und können jederzeit als Nachweis exportiert werden.

Homeoffice-Tage sicher dokumentieren

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Hinweis: Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und stellt keine steuerliche Beratung dar. Für verbindliche Auskünfte wenden Sie sich bitte an Ihren Steuerberater. Stand: März 2026.

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